| Mehr Infos: |
Für: - Kinder, Jugendliche und Erwachsene - die ganz von vorne anfangen - Quereinsteiger, die gern im Selbststudium weiterarbeiten möchten oder - die nach artfremden Berufsjahren ihr einst erlerntes Klavierspiel wieder neu entdecken möchten - die leichtes Spiel mit Liedern und Pop-Songs mögen - die improvisieren und eigene Musik erfinden möchten und dafür - theoretische Unterstützung und praktische Anregungen brauchen - Klavierlehrer, die Anregungen für einen lebendigen und vielseitigen Unterricht suchen Gezeigt wird, wie Musik zustande kommt, wie ein Haus, das aus vielen Bausteinen entsteht. Wir lernen, die Bausteine von Kompositionen zu erkennen, indem wir bewusst lesen und hören. Indem wir erkennen lernen, wie diese Bausteine verarbeitet werden, ergründen wir auch die Wege, die zur „sprechenden“ Improvisation führen. Improvisation heißt, aus dem Stegreif zu spielen, zu komponieren. KLAVIER – DIE SCHULE FÜR ALLE ist ein Buch, das eigentlich nicht in Anfang und Fortsetzung unterteilt werden kann. Dennoch gibt es für Anfänger oder Quereinsteiger unterschiedliche Entwicklungsstadien, die in der Klavierschule natürlich der Reihenfolge nach behandelt werden. So ergibt es sich zwangsläufig, dass der Lernende entweder vorwiegend den ersten oder vorwiegend den zweiten Band benutzt. Band 2 enthält einen Einleger mit zusätzlichen Übungen und Theorie, die auch schon parallel zu Band 1 eingesetzt werden sollten. |
| Inhalt: |
Kadenz 165. Fröhlicher Tanz Dreiklang-Umkehrung 166. Dreiklangs-Wanderung 167. Menuett (Mozart) 168. Musikalisches Dreierlei I 169. Musikalisches Dreierlei II 170. Im Auto-Scooter 171. Eine lustige Etüde 172. Der Schreck mit dem Paukenschlag 173. Simple Serenade I 174. Harmonische Variation zu „Simple Serenade I“ 175. In der Artisten-Schule I 176. Jetzt wird gejazzt I 177. Jetzt wird gejazzt II (3-hdg.) 178. Boogie Woogie Show 179. Erholungs-Boogie Synkopen-Parade 180. Brief aus Ungarn 181. Morgen jazzt der Weihnachtsmann 182. Im Tango-Fieber I 183. Im Tango-Fieber II (4-hdg.) 184. Tango Fiesta 185. Erstes Ragtime-Ständchen (4-hdg,) 186. Erstes Ragtime-Solo 187. Zweites Ragtime-Ständchen (4-hdg.) 188. Zweites Ragtime-Solo 189. Synkopen-Marsch Gebrochene Dreiklänge (als Spielfiguren für Begleitungen) 190. Das Sternen-Lied I 191. Das Sternen-Lied II 192. Abendlied für Martin 193. Abendlied für Lena 194. Kleine romantische Fantasie 195. Melodie des Flusses 196. Pop-Sonatine Nr. 1 197. Pop-Sonatine Nr. 2 198. Melodie (R. Schumann) 199. Sonatine G-Dur, 1. Satz (Beethoven) Fabeln und Spiele 200. Der Akrobat 201. In der Artisten-Schule II 202. Wenn zwei sich streiten 203. September-Elegie
Septakkorde und ihre Umkehrungen 204. Abendstimmung 205. Der fröhliche Tonleiter-Walzer 206. Erzählung am Kamin 207. Eine kleine Träumerei 208. Traum-Präludium I 209. Traum-Präludium II 210. Mondschein-Präludium 211. Präludium in A Drei Sonder-Konzerte (Gruppen-Improvisation) 212. Das Domglocken-Konzert (5-hdg.) 213. Das Specht-Konzert (6-hdg.) 214. Das Kuckucks-Konzert (6-hdg.) — *** — 215. Le coucou (Louis-Claude Daquin) Dur/Moll-Verwandschaften 216. Kadenz-Familie I 217. Kadenz-Familie II 218. Rock-Präludium 219. Rock-Festival I 220. Rock-Festival II 221. Power On The Rock 222. Kleine Konzert-Etüde (Arpeggien) 223. Große Konzert-Etüde (Arpeggien) 224. Hürdenlauf von Dur zu Dur (Arpeggien) 225. Erster Probelauf 226. Zweiter Probelauf 227. End-Lauf 228. Großes Präludium in C (Arpeggien) 229. Amerikanische Kadenz I 230. Amerikanische Kadenz II 231. Swinging In The Morning (Swing-Kadenz) 232. Blues For Louisiana (Blues-Kadenz) 233. Ein Amerikaner in Paris (Blues, 4-hdg.) 234. Rhapsodie in Blue (Blues, 4-hdg.) 235. Rock-Sonatine A-Moll 236. Kleine Rock-Toccata 237. Besuch bei Hannah und Martin (Dur/Moll) Willkommen In TERRA CHROMATIKA (Chromatische Tonleitern) 238. Sturmes-Brausen I 239. Sturmes-Brausen II — Hummel-Flüge 240. Geschwindigkeits-Training 241. Erster Flug-Versuch 242. Erster Flug zu den Blüten 243. Das große Blüten-Rennen 244. Hummel und Katze 245. Tanz der Pinguine 246. Der kleine Hummelflug I (4-hdg.) 247. Das Hummelflug-Solo 248. Im Irrgarten 249. Frühlings-Marsch — Im Trainingslager für das PING-PONG-TURNIER 250. Fröhliches Ping-Pong-Training 251. Im Selbststudium 252. Ausdauerlauf I 253. Ausdauerlauf II (4-hdg.) 254. Spezialstrecke 255. Ping-Pong-Turnier 256. Polka-Spaß 257. Wilde Jagd 258. Übermut 259. Floh-Jogging (4-hdg.) 260. Humoreske Die Ganztonleiter 261. Es schwebt ein blauer Luftballon 262. Die Regenbogen-Harfe 263. In der Regenbogen-Werkstatt 264. Meditation am Abend 265. Scheeflöckchen-Ballett 266. Eine verrückte Blitz-Idee Kleine Jazz-Ecke 267. Jazz-Invention D-Moll 268. Jazz-Invention A-Moll 269. Jazz-Thema in G 270. Jazz-Etüde in G 271. Jazz-Dialog in G 272. Pinkas-Boogie — Kleines Improvisations-Studio (Jazz) 273. Stilistisches Motiv-Spiel 274. Motiv-Wanderung I-VI-II-V 275. Motiv-Spiel im Blues Lied-Spiel II 276. Romantische Tonleiter I 277. Romantische Tonleiter II 278. Es war eine Mutter 279. Im Märzen der Bauer 280. Hänsel und Gretel 281. Sur le Pont D‘Avignon 282. She‘ll Be Coming Round The Mountain 283. Ihr Kinderlein, kommet 284. Guten Abend, gut‘ Nacht 285. Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum 286. Romance da amor Song-Spiel 287. Londondarry Air 288. Clementine 289. Careless Love 290. My Bonnie Lies Over The Ocean 291. Morning Has Broken 292. Amazing Grace 293. Autumn Leaves I 294. Autumn Leaves II Spiel-Elemente für Begleitungen 295. Candelight-Song 296. Pop-Harmonie-Formel Nr. 1 297. Ballade für ZWEI 298. Pop-Harmonie-Formel Nr. 2 Pop-Romantik-Studio 299. Romantische Tonleiter 300. Simple Serenade II 301. Romantik-Spiel 1 302. Kleines Präludium in C 303. Romantik-Spiel 2 304. Ein freundlicher Morgen 305. Romantik-Spiel 3 306. The Little Children Song 307. Romantik-Spiel 4 308. Romanze in Moll 309. Romantik-Spiel 5 310. Konzertante Ballade 311. Romantik-Spiel 6 312. Weißes Segel am Horizont Romantik-Extra 313. Romantisches Concertino 314. Intermezzo in Pop 315. Remember Song 316. Prélude la Mer 317. Ballade la Mer 318. Melodie des Windes 319. Greensleeves-Variationen — *** — 320. Freches Finale Anhang I. Neue Tonleiter-Spiele (A) Denkpause – Nonstop (B) Parallel-Spiele (C) Romantische Erholung (D) Tonleiter mit Kadenz II. Tonleiter-Tabelle III. Neue Dreiklang-Spiele (A) Hürdenlauf von Dur zu Dur (B) Hürdenlauf von Moll zu Moll IV. Neue Arpeggien-Spiele (A) Hürdenlauf von Dur zu Dur (B) Hürdenlauf von Moll zu Moll (C) Kolumbus entdeckt neue Hürdenläufe (D) Romantische Arpeggien V. Gebräuchliche Akkordsymbole VI. Tempo- und Vortragsbezeichnungen
Vorwort:
FÜR ALLE ... • Kinder, Jugendliche und Erwachsene, • die ganz von vorne anfangen (Total-Anfänger) • oder Quereinsteiger, die gern im Selbststudium weiterarbeiten möchten oder • die nach artfremden Berufsjahren ihr einst erlerntes Klavierspiel wieder neu entdecken möchten, • die leichtes Spiel mit Liedern und Pop-Songs mögen, • die improvisieren und eigene Musik erfinden möchten • und dafür theoretische Unterstützung und praktische Anregungen brauchen, • Klavierlehrer, die Anregungen für einen lebendigen und vielseitigen Unterricht suchen. spielend lernen – wissend spielen spielend lernen – wissend spielen So lautet das Motto für dieses Lehrwerk. Es beschreibt gleichzeitig die beste Strategie, mit der man sich den kreativen Umgang mit Musik am Instrument und im Kopf zueigen machen kann. In vielen Bereichen des Lebens – es beginnt schon beim Laufen lernen – gilt das Prinzip „Versuch und Irrtum“. Ausprobieren und Nachahmen bilden die Grundlage des Lernens und über den spielerischen Versuch mit zunehmendem Erfolgserlebnis kommt man zum Verstehen der Inhalte und Zusammenhänge. Das ist das Ziel, denn daraus entwickelt sich das nötige Bewusstsein und die Technik für den spielerischen und kreativen Einsatz der erlernten Fähigkeiten – beim Spielen eines klassischen Stückes oder eines Pop-Songs ebenso wie beim Erfinden eigener Musik. Klavier-Geschichten So könnte diese Klavierschule auch heißen – weniger, weil Geschichten entsprechend der Überschriften musikalisch illustriert werden, sondern weil spielerisch gezeigt wird, wie Musik zustande kommt, wie ein Haus, das aus vielen Bausteinen entsteht – in diesem Falle am Klavier. Wir lernen, die Bausteine von Kompositionen zu erkennen, indem wir bewusst lesen und hören lernen. Indem wir erkennen lernen, wie diese Bausteine verarbeitet werden, ergründen wir auch die Wege, die zur „sprechenden“ Improvisation führen. Improvisation heißt, aus dem Stegreif zu spielen, auch zu komponieren – so wie ein Erzähler beim Erzählen die Geschichte erfindet. Alle großen Komponisten konnten hervorragend improvisieren und ihre kleinen und großen Kompositionen sind auf diese Weise entstanden; somit haben sie uns „verraten“, wie sie improvisieren. Dabei waren die ersten Ideen und Improvisationen oft nicht das Ergebnis in seiner Klarheit und Vollendung, wie es in den Noten steht. Denn die endgültige Komposition entsteht normalerweise erst durch das Feilen an den Details, durch Verändern, Verwerfen oder Austauschen der Bausteine (Teil-Ideen) in einer Art Werkstatt des improvisierenden Komponierens. Wiederum so ähnlich kann man sich vorstellen, wie die Gebrüder Grimm die in vielen Versionen erzählten Volksmärchen zu denen geformt haben, die heute in den Büchern stehen. Die Klavier-Geschichten geben Anregungen, mit welchen einfachen Schritten, von den ersten Anfängen des Klavier-Lernens an, die unendliche Fülle von Möglichkeiten hierzu spielerisch erlernt werden kann. Am Ende wollen wir ja vielleicht auch mal unsere eigenen Geschichten erzählen. Auch wenn man nicht unbedingt improvisieren oder komponieren möchte – wenn man die Bausteine und Ideen versteht, aus denen eine Komposition entstanden ist, kann man diese so spielen, als würde man sie im Moment gerade selber erfinden. Warum 2 Bände? KLAVIER – DIE SCHULE FÜR ALLE ist ein durchgehendes Buch, das eigentlich nicht in Anfang und Fortsetzung unterteilt werden kann. Dennoch gibt es für Anfänger oder Quereinsteiger unterschiedliche Entwicklungsstadien, die in der Klavierschule natürlich der Reihenfolge nach behandelt werden. So ergibt es sich zwangsläufig, dass der Lernende entweder vorwiegend den ersten oder vorwiegend den zweiten Band benutzt. Der tägliche Umgang mit der Klavierschule wird also dadurch erleichtert, dass der Schüler nicht stets das Gesamtwerk beispielsweise zum Klavierunterricht mitschleppen muss. Aber: Für die Arbeit mit einem der beiden Bücher ist das andere keineswegs überflüssig. Viele Inhalte im Band 1 lassen sich nur vollständig verstehen, wenn man den Band 2 und den Anhang hinzuzieht. Und umgekehrt lassen sich viele Aufgaben im Band 2 nur richtig lösen, wenn man zuvor grundlegende Schritte, die im Band 1 vermittelt werden, zumindest schon früher einmal ausgeführt oder kennen gelernt hat. Selbst als ausgebildeter Pianist wird man feststellen können, dass einige im Band 1 behandelte Themen durchaus den Horizont für die eigene Weiterbildung erweitern können. Oder ein Anfänger wird sich bestimmt für die theoretischen Zusammenhänge oder Begriffserklärungen interessieren, die im Band 2 oder im Anhang zu finden sind. Um in jeder Situation einen Überblick zu haben, ist in beiden Bänden der gesamte Inhalt angegeben. ... und nun geht's los Zuerst müssen sich die Finger an ihre „neue Arbeit“ gewöhnen. Die Hände sind ja normalerweise nicht für das Greifen und Drücken von Klaviertasten „konstruiert“. Aber sie können das leicht bewältigen und dafür braucht es zunächst keine Noten. Mit der Anleitung auf den ersten Seiten und der Hilfe eines Lehrers funktioniert das zunächst übers Hören, Fühlen und Sehen (Beobachten). In den nächsten Schritten werden die ersten Noten und Töne gelernt wie das Alphabet in der Schule. Obwohl man auch ohne Noten Musik machen könnte, würde man dann nicht in der Lage sein, die Ideen anderer zu lesen oder seine eignen aufzuschreiben. Das wäre dann so, als müsste man zum Ausdrücken seiner Gefühle oder Botschaften komplett auf SMS, E-Mail oder Briefe verzichten und könnte sich nur noch mündlich verständigen. Also sind die Noten eine schriftliche Botschaft, die der Komponist an dich richtet: „Spiel doch mal dieses Stück, es könnte dir gefallen, hab ich doch auch für dich geschrieben.“ Und nachdem diese Grundlagen gelegt sind, geht es auch schon daran, erste spielerische Erfahrungen mit aufgeschriebenen und selbst erfundenen Musikstücken zu machen. Über welche Etappen es dann weitergeht und welche Musizier-Welten dann erobert werden, steht im Inhaltsverzeichnis. Viel Spaß dabei wünscht Euch Manfred Schmitz
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